Ihre Erfahrungen zählen: ZERVITA startet Befragung für HPV-Betroffene

ZERVITA möchte sein Informations- und Unterstützungsangebot künftig stärker auf die Bedürfnisse von Menschen ausrichten, die unmittelbar von HPV betroffen sind. Dafür möchten wir besser verstehen, welche Erfahrungen Betroffene machen, welche Belastungen und Fragen sie beschäftigen und welche Angebote sie sich wünschen.

Im Rahmen einer anonymen Bedarfsabfrage laden wir Menschen zur Teilnahme ein, die

  • positiv auf HPV getestet wurden,
  • von einer HPV-bedingten Krebsvorstufe betroffen sind oder waren,
  • an einer HPV-bedingten Krebserkrankung erkrankt sind oder waren.

Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, neue Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebote bedarfsgerecht zu entwickeln. Dabei ist uns wichtig, die Perspektiven der Betroffenen von Beginn an einzubeziehen und die Angebote in einem partizipativen Prozess gemeinsam weiterzuentwickeln.

Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert etwa 15 Minuten. Die Befragung läuft bis zum 15. September 2026.

Hier geht es zur Befragung:
Bedarfsabfrage zu HPV und Betroffenen von HPV-bedingten Erkrankungen

Wir danken allen Teilnehmenden herzlich für ihre Zeit und ihre Offenheit. Jede Rückmeldung hilft uns, bestehende Angebote zu erweitern und künftig noch besser auf die Bedürfnisse von HPV-Betroffenen einzugehen.

Gerne dürfen Sie die Befragung auch über Ihre eigenen Netzwerke und Kanäle weiterverbreiten, damit möglichst viele unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven einbezogen werden können.

Prof. Dr. Thomas Iftner bei der Langen Nacht der Wissenschaften an der Leopoldina

Am 3. Juli war unser erster Vereinsvorsitzender Prof. Dr. Thomas Iftner zu Gast bei der Langen Nacht der Wissenschaften an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale). Im Rahmen der Veranstaltungsreihe stand der Austausch zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik zu zentralen Fragen der Medizin der Zukunft im Mittelpunkt.

Bei der Unterhausdebatte und der Gesprächsrunde „Meet the Expert“ nutzten rund 80 Gäste die Gelegenheit, mit Prof. Dr. Thomas Iftner über HPV-Infektionen, die HPV-Impfung und deren Bedeutung für die Prävention HPV-bedingter Erkrankungen ins Gespräch zu kommen. Im Fokus standen insbesondere Fragen zur Frauengesundheit sowie die Rolle der Impfung als wirksame Präventionsmaßnahme.

Die Veranstaltung stand unter dem Leitthema „Gesundheit kennt (k)ein Geschlecht“. Dieses Motto verdeutlicht eine zentrale Botschaft der HPV-Aufklärung: Humane Papillomviren (HPV) betreffen Menschen aller Geschlechter. Umso wichtiger ist eine umfassende Aufklärung über HPV sowie der gleichberechtigte Zugang zu wirksamen Präventionsmaßnahmen wie der HPV-Impfung.

Wir freuen uns, dass Prof. Dr. Thomas Iftner mit seiner Expertise zur wissenschaftlichen Diskussion beitragen und das Bewusstsein für die Bedeutung der HPV-Prävention stärken konnte.

Bildnachweis: Markus Scholz | Leopoldina

Parlamentarischer Abend „HPV-Eliminierung jetzt: Impfung, Screening, Burden of Disease und Perspektiven“

ZERVITA hat gemeinsam mit dem Nationalen Bündnis HPV (NaBi) und Vision Zero e.V. den Parlamentarischen Abend „HPV – Eliminierung jetzt: Impfung, Screening, Burden of Disease und Perspektiven“ in Berlin veranstaltet.

Im Rahmen der Veranstaltung kamen politische Entscheidungsträger:innen, Expert:innenen aus dem Gesundheitswesen sowie Vertreter:innen verschiedener Organisationen zusammen, um über die Bedeutung der HPV-Prävention und die nächsten Schritte auf dem Weg zur HPV-Eliminierung zu diskutieren.

Die Fakten sind klar: Humane Papillomviren (HPV) betreffen Menschen aller Geschlechter und können verschiedene Krebsarten verursachen. Gleichzeitig stehen mit der HPV-Impfung und der Früherkennung wirksame Maßnahmen zur Verfügung, um HPV-bedingten Erkrankungen vorzubeugen.

Der Parlamentarische Abend hat deutlich gemacht, dass ein breiter Konsens über die Relevanz der HPV-Prävention besteht. Die zentrale Botschaft des Austauschs lautete, den Schritt vom Wissen zum Handeln zu gehen und vorhandene Erkenntnisse konsequent in konkrete Präventionsmaßnahmen zu übersetzen. Um das Potenzial der verfügbaren Maßnahmen bestmöglich auszuschöpfen, bleibt die Zusammenarbeit von Politik, Wissenschaft, Gesundheitswesen und Zivilgesellschaft von zentraler Bedeutung.

Wir danken allen Teilnehmenden sowie unseren Partner:innen und Unterstützer:innen für den konstruktiven Austausch und ihr Engagement für eine stärkere HPV-Prävention. Gemeinsam können wir dazu beitragen, Gesundheitskompetenz zu fördern und die Prävention HPV-bedingter Erkrankungen nachhaltig zu stärken.

Weitere Informationen und konkrete Handlungsempfehlungen zur HPV-Eliminierung sind in unserem Positionspapier zusammengefasst.

Ein besonderer Dank gilt Serdar Yüksel, Berichterstatter für Prävention der SPD-Bundestagsfraktion, und Simone Borchardt, gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, für ihre Unterstützung und den konstruktiven Austausch im Rahmen des Parlamentarischen Abends.

Unser Dank gilt zudem Claudia Burger für die professionelle fotografische Begleitung der Veranstaltung.

Das Video fasst die wichtigsten Eindrücke und Diskussionen des Abends zusammen und zeigt, warum gemeinsames Handeln von Politik, Wissenschaft, Gesundheitswesen und Zivilgesellschaft entscheidend ist, um die HPV-Eliminierung voranzubringen.

Katharina Schenk übernimmt Schirmherrschaft für ZERVITA

ZERVITA freut sich sehr, bekanntzugeben, dass Katharina Schenk, Thüringer Ministerin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie, die Schirmherrschaft für ZERVITA e.V. übernimmt.

Die Schirmherrschaft fällt in ein besonderes Jahr: ZERVITA feiert 2026 sein 20-jähriges Jubiläum. Seit der Gründung im Jahr 2006 setzt sich ZERVITA für die evidenzbasierte Aufklärung über Humane Papillomviren (HPV), HPV-Impfung, Früherkennung und HPV-bedingte Krebsarten ein. Ziel ist es, verständliche und unabhängige Informationen bereitzustellen – für die breite Bevölkerung, Jugendliche, Eltern sowie medizinische Fachkreise.

Auch nach 20 Jahren bleibt die Aufklärungsarbeit hochaktuell: HPV-Infektionen sind weit verbreitet und können langfristig verschiedene Krebsarten verursachen. Gleichzeitig stehen mit der HPV-Impfung und der Früherkennung wirksame Möglichkeiten zur Verfügung, um Erkrankungen vorzubeugen oder frühzeitig zu erkennen.

Wir freuen uns sehr über die Anerkennung und Unterstützung durch die neue Schirmherrschaft, die Ministerin Schenk auch in einem Grußwort festhät, was hier nachzulesen ist: https://zervita.de/ueber-zervita/offentlichkeitsarbeit/. Sie bestärkt uns darin, unsere Arbeit weiterzuführen und möglichst viele Menschen mit verständlicher, wissenschaftlich fundierter Aufklärung zu erreichen.

Unser besonderer Dank gilt allen, die ZERVITA in den vergangenen 20 Jahren begleitet, unterstützt und mitgestaltet haben.

ZERVITA ist Partner der Doctolib-Kampagne #GehzumCheck: Vorsorge, die schützt.

Gemeinsam mit Doctolib und Roche Deutschland setzt sich ZERVITA im Rahmen einer aktuellen Informationskampagne #GehzumCheck: Vorsorge, die schützt. für mehr Aufklärung zu Humanen Papillomviren (HPV) und der Früherkennungsuntersuchung von Gebärmutterhalskrebs ein.

Gerade bei Gebärmutterhalskrebs ist Früherkennung besonders wichtig, da sich dieser Krebs häufig langsam über viele Jahre entwickelt und in frühen Stadien meist sehr gut behandelbar ist.

Wir freuen uns, als Partner der Kampagne mit weiterführenden, unabhängigen und evidenzbasierten Informationen zu HPV unterstützen zu können und so gemeinsam mehr Reichweite für Prävention und Gesundheitsaufklärung zu schaffen.

Zur Kampagne: Doctolib-Informationskampagne zu HPV

ZERVITA bei der 9. Nationalen Impfkonferenz 2026 in Köln vertreten

Am 28. und 29. April 2026 fand die 9. Nationale Impfkonferenz unter dem Leitthema „Booster für die Impfkampagne: Die Rolle der Kommunikation“
in der Flora Köln – Palais im Park statt.

Als bundesweite, unabhängige Aufklärungsstelle zu HPV und HPV-bedingten Krebsarten war ZERVITA mit zwei wissenschaftlichen Postern vertreten. Besonders erfreulich: Das Poster „Kommunikations-Booster für die HPV-Impfaufklärung: Offenes Medienpaket aus Flyern in einfacher Sprache, interaktivem HPV-Lernspiel und Promo-Video für die Krebsprävention“ wurde für den Preis der Stiftung Kinder.Gesundheit.Mainz der Universitätsmedizin Mainz nominiert.

Das vorgestellte Projekt „Impfen gegen Krebs“, gefördert durch den Bosch Health Campus, setzt auf verständliche und frei zugängliche Gesundheitskommunikation. Entwickelt wurden Flyer in einfacher Sprache, ein interaktives HPV-Lernspiel sowie ein begleitendes Promo-Video. Alle Materialien stehen kostenfrei als Open Educational Resources (OER) zur Verfügung. Die bisherigen Bestellzahlen zeigen eine hohe Nachfrage – insbesondere nach den Materialien für Eltern sowie für Mädchen und Jungen. Allein im Jahr 2025 wurden bereits fast 8.000 Informationsmaterialien versandt.

Weitere Informationen und Materialien:
https://zervita.de/info-center/infomaterialien/

Einblick in Forschung und Berufspraxis: Schülerinnen besuchen die Virologie des Universitätsklinikums Tübingen

Im Anschluss an den Schulwettbewerb „Wir stärken Mädchen gegen HPV“, dessen Preisverleihung im Dezember 2025 im Kino Museum in Tübingen stattfand, ermöglichte ZERVITA dem fünfköpfigen Gewinnerinnen-Team der Gemeinschaftsschule Schwaikheim einen besonderen Einblick in die Praxis: einen Besuch der Medizinischen Virologie und des Labors des Universitätsklinikums Tübingen.

Vor Ort erhielten die Schülerinnen spannende Einblicke in die HPV-Forschung und Diagnostik und konnten hautnah miterleben, wie im Labor gearbeitet wird. Die Expert:innen der Virologie erklärten anschaulich ihre Methoden, beantworteten Fragen und vermittelten eindrucksvoll, welche zentrale Rolle Forschung und Diagnostik in der Prävention HPV-bedingter Erkrankungen spielen.

Neben den fachlichen Einblicken bot der Besuch auch eine wertvolle Gelegenheit zur beruflichen Orientierung: Die Schülerinnen konnten einen ersten Eindruck vom Arbeitsalltag in einem diagnostischen Labor gewinnen und verschiedene Tätigkeitsfelder kennenlernen.

ZERVITA begleitete den Besuch und hat die Eindrücke in Form von Fotos und einem kurzen Video festgehalten, die einen lebendigen Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Unser besonderer Dank gilt dem Team der Virologie des Universitätsklinikums Tübingen – insbesondere Herrn Prof. Thomas Iftner, PD Dr. Tina Ganzenmüller und Dr. Markus Schneider – für die Möglichkeit dieses inspirierenden Einblicks. Ebenso danken wir den Schülerinnen für ihr großes Engagement und hoffen, dass sie viele spannende und prägende Eindrücke mitnehmen konnten

Welt-HPV-Tag: HPV betrifft viele Menschen: Prävention stärken und Betroffene besser unterstützen

Humane Papillomviren (HPV) sind weit verbreitet: Rund 85 % aller sexuell aktiven Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit einem HPV-Typ. Während viele Infektionen folgenlos ausheilen, können bestimmte Hochrisiko-Typen Krebs verursachen – insbesondere Gebärmutterhalskrebs, aber auch Krebsarten im Mund-Rachen-Bereich, am Anus sowie an Vulva, Vagina und Penis.

Zum Welt-HPV-Tag macht das Universitätsklinikum Tübingen (UKT) gemeinsam mit der bundesweit tätigen Aufklärungsstelle ZERVITA auf die Bedeutung von Prävention aufmerksam. Expertinnen und Experten aus Virologie, Gynäkologie, Dermatologie und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde zeigen, wie interdisziplinär das Thema am Standort verankert ist – von der Grundlagenforschung über die klinische Versorgung bis hin zur bundesweiten Aufklärungs- und politischen Arbeit.


Impfen schützt – früh erkennen rettet Leben

„Wir wissen heute sehr genau, dass bestimmte HPV-Typen Krebs verursachen können. Gleichzeitig haben wir mit der Impfung eine sehr wirksame Möglichkeit, diesen Krebsarten vorzubeugen“, erklärt der Virologe Prof. Thomas Iftner, der seit über 40 Jahren zu HPV forscht.

Wenn ausreichend viele Menschen geimpft sind, können HPV-bedingte Krebsfälle langfristig stark reduziert – perspektivisch sogar eliminiert – werden.

Prof. Melanie Henes, gynäkologische Leiterin der Dysplasie-Einheit am UKT, ergänzt: „Wir sehen hier regelmäßig Patientinnen mit bereits fortgeschrittenen Zellveränderungen oder Gebärmutterhalskrebs. Viele dieser Fälle wären durch Impfung und konsequente Früherkennung höchstwahrscheinlich vermeidbar gewesen.“

Wichtig bleibt: Die HPV-Impfung bietet einen sehr wirksamen Schutz, ersetzt jedoch nicht die Früherkennung. Auch geimpfte Frauen sollten weiterhin regelmäßig an den empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs teilnehmen.


Oropharynxkrebs auf dem Vormarsch: Präventionslücke bei Männern

HPV betrifft nicht nur Frauen. Zunehmend rücken HPV-assoziierte Tumoren im Mund- und Rachenraum (Oropharynx) in den Fokus.

„Wir operieren immer häufiger HPV-bedingte Tumoren im Mund- und Rachenbereich – insbesondere bei Männern“, erklärt Dr. Paul-Stefan Mauz, HNO-Arzt und Leiter der onkologischen Studienzentrale. „Viele Betroffene haben keine klassischen Risikofaktoren wie starken Tabak- oder Alkoholkonsum.“

Auch epidemiologische Daten bestätigen diese Entwicklung. In den USA übersteigt die Zahl der HPV-bedingten Oropharynxkarzinome bereits die Zahl der Gebärmutterhalskrebsfälle. Ein ähnlicher Trend zeigt sich auch in England.

„Die HPV-Impfung ist daher keine reine Frauenthematik, sondern für alle Geschlechter wichtig“, betont Prof. Iftner. „Nur durch hohe Impfquoten in beiden Geschlechtern können wir die Viruszirkulation nachhaltig senken und langfristig alle HPV-bedingten Krebsarten zurückdrängen.“


HPV in der Hautklinik: Zwischen häufiger STI und steigender Krebsinzidenz

Auch in der dermatologischen Sprechstunde für sexuell übertragbare Infektionen spielen HPV-bedingte Erkrankungen eine wichtige Rolle.

Hier werden unter anderem HPV-bedingte Feigwarzen (Condylomata acuminata) sowie Vorstufen von Analkrebs diagnostiziert und behandelt. Feigwarzen gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen und erfordern häufig eine individuell angepasste Therapie.

Besonders besorgniserregend ist der Anstieg von Analkrebs, insbesondere in Hochrisikogruppen wie:

  • Menschen mit HIV-Infektion
  • Männer, die Sex mit Männern haben (MSM)
  • Frauen mit vorherigen HPV-assoziierten Krebserkrankungen

Neue Leitlinien empfehlen deshalb ein systematisches Screening auf anale Dysplasien und Analkarzinom bei Menschen mit HIV.

„Die frühzeitige Erkennung und Behandlung hochgradiger analer Läsionen kann das Risiko für die Entwicklung eines Analkarzinoms deutlich reduzieren“, erklärt der Dermatologe Dr. Manuel Knoll.


Psychische Belastung ernst nehmen – Versorgung ganzheitlich denken

Neben medizinischen Aspekten rückt zunehmend auch die psychosoziale Belastung durch HPV-assoziierte Erkrankungen in den Fokus.

Studien zeigen, dass Betroffene – etwa Menschen mit Feigwarzen oder auffälligen Screeningbefunden – häufig eine deutliche Einschränkung ihrer Lebensqualität erleben. Besonders häufig berichten Betroffene über:

  • Ängste vor Krebs
  • depressive Symptome
  • Stigmatisierung
  • Belastungen in Partnerschaft und Sexualität

Gleichzeitig fehlen bislang strukturierte Unterstützungs- oder Peer-Support-Angebote speziell für HPV-Betroffene.

Studien zeigen jedoch, dass Austausch mit Menschen in ähnlichen Situationen helfen kann, soziale Isolation zu reduzieren, Informationen zugänglich zu machen und emotionale Entlastung zu schaffen.


ZERVITA erweitert Unterstützungsangebote – Betroffene zur Mitwirkung gesucht

Die am Universitätsklinikum Tübingen angesiedelte, bundesweit tätige Aufklärungsstelle ZERVITA bündelt wissenschaftlich fundierte Informationen zur HPV-Prävention.

„Wir stellen kostenfreie Informationsmaterialien für Praxen, Schulen und Gesundheitsämter bereit, organisieren Vorträge und Veranstaltungen zur HPV-Prävention und setzen uns politisch dafür ein, die Impfquoten zu steigern“, erklärt Dr. Michèle Menkor, Geschäftsführerin von ZERVITA.
„Unser Ziel ist klar: Wir wollen HPV-bedingte Krebsfälle in Deutschland verhindern.“

Der Verein arbeitet aktuell auch daran, die Perspektive von Betroffenen stärker einzubeziehen. Geplant sind unter anderem:

  • Informationsmaterialien wie der Flyer „HPV positiv – was jetzt?“
  • Vernetzungsangebote für Betroffene
  • Austausch- und Unterstützungsstrukturen

Dafür sucht ZERVITA Betroffene, Interessierte und Unterstützende, die sich beim Aufbau neuer Angebote engagieren möchten.


Unser Appell zum Welt-HPV-Tag

  • Lassen Sie Kinder und Jugendliche rechtzeitig gegen HPV impfen.
  • Auch Erwachsene können – je nach individueller Situation – von einer Impfung profitieren.
  • Nehmen Sie empfohlene Früherkennungsuntersuchungen regelmäßig wahr.

HPV-bedingte Krebsarten sind vermeidbar.

Online-Vortrag zu HPV: Wissenschaftlich fundierte Informationen zur Krebsprävention

Am kommenden Donnerstag, den 26. Februar von 16 – 18 Uhr wird unser 1. Vorsitzender, HPV-Forscher und ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der HPV-assoziierten Krebserkrankungen, Prof. Thomas Iftner, im Rahmen einer Online-Veranstaltung des Krebsinformationsdienst einen Vortrag zu Humanen Papillomviren (HPV) halten.

Unter dem Titel „Humane Papillomviren (HPV) verstehen: Von der Infektion zur wirksamen Prävention“
gibt der Vortrag einen fundierten Überblick über die medizinischen Hintergründe von HPV-Infektionen, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sowie wirksame Strategien zur Prävention HPV-bedingter Krebserkrankungen.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragen:

  • Wie werden Humane Papillomviren übertragen?
  • Welche Krebserkrankungen können durch HPV entstehen?
  • Welche Rolle spielt die HPV-Impfung und Gebärmutterhalskrebsscreening in der Prävention?

Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle Interessierten, die sich auf wissenschaftlich fundierter Basis informieren möchten. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme und den gemeinsamen Austausch zur Stärkung der HPV-Prävention.

👉 Die Teilnahme erfolgt online. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Weitere Informationen und den Anmeldelink finden Sie über den QR-Code.

Erfolgreiche Premiere unseres HPV-Aufklärungsformats im BGM

Wir freuen uns sehr über die gelungene Premiere unseres neuen HPV-Aufklärungsformats im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Unter dem Titel „Schutz vor HPV-bedingten Krebsarten: Wissen, das Leben retten kann“ fand die Veranstaltung als hybrides Format mit rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am 20. Januar 2026 im Regierungspräsidium Tübingen statt.

Als fachliche Referenz ordnete Prof. Iftner das Thema Humane Papillomviren und HPV-bedingte Krebsarten wissenschaftlich fundiert ein. Begleitet wurde der Vortrag von Michèle Menkor, die zudem ZERVITA – die bundesweite Aufklärungsstelle zu HPV – vorstellte und die Angebote von ZERVITA, wie die Website und verschiedene Informationsflyer präsentierte.

Das Programm bestand aus einem 45-minütigen Vortrag mit einer interaktiven Live-Umfrage sowie 15 Minuten Austausch und Diskussion. Die Evaluation zeigt: Das Format kam sehr gut an und wurde als informativ und verständlich bewertet mit hoher Weiterempfehlungsrate.

Wir würden uns sehr freuen, wenn dieses wichtige Präventionsthema künftig noch häufiger im BGM platziert wird – denn Wissen kann schützen und Leben retten. Kommen Sie bei Interesse gerne auf uns zu.

Wir freuen uns über Ihre Spende

ZERVITA e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, die Bevölkerung einheitlich und qualitativ hochwertig über Gebärmutterhalskrebs und die ursächlichen Humanen Papillomviren aufzuklären. Zu diesem Zweck stellen wir für die Allgemeinheit, Ärzte und Organisationen kostenlos Flyer zur Verfügung und pflegen zielgruppenorientierte Webseiten. Zur Deckung der Kosten freuen wir uns über eine Spende – jeder Beitrag hilft, damit wir weiterhin kostenlos informieren können.

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