Informationen für Jungen

Impfung gegen HPV? Warum betrifft mich das?

Die HPV-Impfung wird oft auch als Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs bezeichnet.
Da liegt die Frage natürlich nahe:

Warum soll ich mich als Junge dagegen impfen lassen?
Ich habe doch gar keine Gebärmutter!

Aber auch du kannst dich mit den Humanen Papillomviren anstecken,
die in seltenen Fällen auch bei Männern zu Krebs führen können.

Jungen-Sprechstunde

Wir beantworten Eure Fragen rund um Gebärmutterhalskrebs, HPV und den Besuch beim Frauenarzt.

Warum soll ich mich als Junge impfen lassen?

Die Viren können noch andere Erkrankungen auslösen: Im männlichen Genitalbereich können unschöne Genitalwarzen wachsen. Auch Tumore können dort entstehen, am Penis und im Analbereich. Darüber hinaus können HPV sogar Krebs in der Mundhöhle verursachen. Umso besser, dass du dich durch die Impfung davor schützen kannst.

Welche Risiken habe ich als Junge?

Auch Männer können  durch HPV bekommen. Diese können im Genitalbereich, also am Penis und After, aber auch im Mund- und Rachenraum entstehen. Häufiger sind jedoch die kleinen, lästigen Genitalwarzen.

Ja, richtig gehört, auch du kannst durch die Infektion mit den Humanen Papillomviren Krebs bekommen. Dieser ist allerdings extrem selten. Peniskrebs (uaaargh, welch schreckliches Wort) betrifft nur etwa 1% aller Männer.

Im Mund- und Rachenraum können durch Humane Papillomviren Tumore entstehen. Durch Oralverkehr können die Viren auch dorthin gelangen. Dies ist ein Risiko, das vermehrt Männer betrifft und wodurch du dich mit der Impfung schützen kannst.

Erkrankungen mit HPV spielen vor allem auch für Männer, die Sex mit Männern haben eine Rolle. Denn die Viren können sich auch im Bereich des Afters einnisten und dort für bösartige Geschwüre sorgen. Hierbei ist der Krebs im Analbereich fast so häufig wie Gebärmutterhalskrebs bei Frauen.

Lies hier mehr über die verschiedenen Erkrankungen nach!

Verhütung

Ein wichtiges Thema mit Beginn des Sexuallebens ist die . Es gibt verschiedene Möglichkeiten dafür und das ist keinesfalls nur „Frauensache“.

Schon vor dem ersten Mal sollte man sich mit Verhütungsmitteln auskennen, damit dann im Ernstfall alles klappt!

Für Jungen gibt es als Verhütungsmittel nur das . Kondome bieten leider keinen 100% -igen Schutz vor den Humanen Papillomviren, das heißt Kondome verhindern zwar häufig aber eben nicht immer die Übertragung dieser Viren!
Gleichzeitig schützt es dich vor anderen .

Ein anderer Grund, ein Kondom zu benutzen ist natürlich, dass es verhindert, dass deine Spermien in die  deiner Freundin eindringen und so eine  stattfinden kann.

Du hast es also als Junge selbst auch in der Hand, dich vor Krankheiten und einer ungewollten Vaterschaft zu schützen!

Die männlichen Geschlechtsorgane

Die männlichen Geschlechtsorgane liegen, im Gegensatz zu den Mädchen, gut sichtbar in der Leistengegend. Der Penis besteht aus mehreren Teilen, die du unten in der Grafik genauer betrachten kannst. Die Hoden liegen im Hodensack (Skrotum) und produzieren den Samen.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. und Berufsverband der Deutschen Urologen e. V.

Mehr zum Thema Pubertät und Entwicklung als Junge findest du auf www.jungensprechstunde.de

Jeder Junge/ Mann hat zwei Hoden, die sich im Hodensack befinden. Der Hoden ist der Ort, wo die Spermien, ab der Pubertät dann auch vollständig befruchtungsfähig, gebildet werden. Außerdem werden hier die meisten männliche Geschlechtshormone (Androgene) produziert. Embryologisch entwickelt sich der Hoden im Bauchraum und steigt in den Hodensack ab.

Hier wird die Entwicklung der Spermien abgeschlossen. Außerdem werden diese im Nebenhoden gespeichert.

Die Samenleiter verbinden den Nebenhoden mit der Harn- Samenröhre. Während der Ejakulation zieht sich ihre Wand zusammen und transportiert dadurch die reifen Spermien weiter.

Der durchschnittliche Penis ist unerigiert etwa 10 cm und erigiert etwa 15 cm lang. Er besteht aus der Harnröhre und drei Schwellkörpern, die sie umlagern. Das sind

  • Schwellkörper – die paarig angelegten Penisschwellkörper sind für die Erektion verantwortlich, wobei sie mit Blut gefüllt werden, welches erst nach der Erektion wieder abgelassen wird. Der  Harnröhrenschwellkörper schützt durch Anschwellen die Harnröhre und hält sie für das Ejakulat offen.
  • Vorhaut – Die Vorhaut ist eine Umschlagfalte der Haut, die die Penisspitze umgibt. Darin sind Talgdrüsen, die die Haut der Eichel vor Austrocknung schützt.

Die speichert den Urin, der von den Nieren gebildet wird. Sie kann zwischen 500-1000ml speichern und später kontrolliert abgeben, also nur wenn ihr auch pinkeln wollt.

Die Harn-Samenröhre ist ein 20cm langer Schlauch der von der Blase bis zur Penisspitze führt. In ihm wird der Urin abgeleitet, aber auch die Spermien bei der Ejakulation. Im Verlauf münden mehrere kleine Drüsen in die Harn- Samenröhre, die sie befeuchten und vor dem Urin schützen.

Drüsen

Die Cowper’schen Drüsen produzieren ein dickflüssoges, klares Sekret.

Die Hauptaufgabe der Bläschendrüse ist die Produktion der Samenflüssigkeit. Zur Energieversorgung der Spermien st darin viel Fructose enthalten.

Die Prostata produziert ein dünnflüssiges, milchiges Sekret. Es macht etwa 30 % des Spermas aus. Außerdem bildet es das sogenannte PSA, ein Eiweiß was bei der Erkennung von Prostatakrebs wichtig ist.

Schütz dich!

 bieten leider keinen 100 %-igen Schutz vor den Humanen Papillomviren, das heißt Kondome verhindern zwar häufig aber eben nicht immer die Übertragung dieser Viren! Sie sind dennoch sinnvoll, weil sie dich vor anderen  und natürlich vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen.

Vor durch HPV übertragende Erkrankungen schützen, können sich nun auch Jungen und Männer durch eine vorbeugende Impfung. Leider gibt es für Männer nicht das Angebot einer Krebsfrüherkennung. Das liegt daran, dass die Krebsarten, die beim Mann durch den HP-Virus ausgelöst werden so selten sind. Wenn euch jedoch Hautveränderungen oder ähnliches auffallen, solltet ihr natürlich trotzdem zum Arzt gehen.

Du hast es also als Junge selbst auch in der Hand,
dich vor Krankheiten und einer ungewollten Vaterschaft zu schützen!

Vor durch HPV übertragende Erkrankungen schützen, können sich nun auch Jungen und Männer durch eine vorbeugende Impfung. Leider gibt es für Männer nicht das Angebot einer Krebsfrüherkennung. Das liegt daran, dass die Krebsarten, die beim Mann durch den HP-Virus ausgelöst werden so selten sind. Wenn euch jedoch Hautveränderungen oder ähnliches auffallen, solltet ihr natürlich trotzdem zum Arzt gehen.

„Lasst euch impfen, es sind nur zwei Spritzen und wenn man danach geschützt ist, ist es doch sinnvoll.“

Der 17 jährige Schüler Leon Henes war wohl einer der wenigen Jungen, die sich schon vor der Allgemeinen Empfehlung der STIKO und der darauf folgenden Kostenübernahme der Krankenkassen, gegen HPV impfen ließ. Wer ihn dazu antrieb war seine Mutter, die selbst Frauenärztin ist und sich viel mit dem Thema beschäftigt hat. Sie hatte ihm zu der Impfung geraten und als überzeugter Impfbefürworter hat er sich daraufhin auch impfen lassen. Wieso das wichtig ist und was HPV eigentlich sei, habe er von seinen Eltern erfahren.

Er erzählt, dass seine Biolehrerin, die “nicht mal wusste was das [HPV] ist“, es zwar kurz angesprochen habe, „[er] dann [aber] darüber reden musste“.

Auch mit seinen Freunden ist das kein Thema, einzig mit seinen Eltern spricht er darüber. Vielleicht wäre eine Möglichkeit mehr Jugendliche zu erreichen „,dass man auch im Unterricht sowas bespricht, weil ich denke wenn die Leute wissen was das ist, dann würden sich auch mehr dafür impfen lassen und bevor ich geimpft wurde, wusste ich auch überhaupt nicht, was es damit auf sich hat.“ sagt Leon, dem die Aufklärung über HPV und die mögliche Prävention wichtig sind. Ihn beträfe das Thema zwar jetzt noch nicht, aber „es kann mich in der Zukunft schon betreffen“, räumt er ein. Seine Botschaft: „Lasst euch impfen, es sind nur zwei Spritzen und wenn man danach geschützt ist, ist es doch sinnvoll.“

Informiert hat er sich u.a. übrigens auch bei Zervita, wie Du ja auch gerade.

Eine kompakte Zusammenfassung der wichtigsten Infos
findest du auch in dem ZERVITA Jungen-Flyer:

Ansprechpartner

Wenn du einmal tatsächlich ärztlichen Rat brauchst kannst du dich an folgende Ansprechpartner wenden.

Krebs

Krebszellen entstehen, wenn sich bestimmte Abschnitte der Erbsubstanz (Gene) verändern. Das passiert auch bei gesunden Menschen immer wieder und ist nicht so schlimm, da es einfach wieder repariert wird. Wenn das aber nicht klappt und die Erbinformationen dadurch „verfälscht“ wird, dann kann daraus Krebs entstehen. Durch diese Verfälschung der Erbinformation werden Krebszellen so gefährlich, weil sie dadurch andere Eigenschaften haben als normale Körperzellen. Zum Beispiel wachsen sie unabhängig davon, was der Körper ihnen für Anweisungen gibt einfach immer weiter. Sie können sich unendlich oft teilen und damit vermehren und sind im Prinzip unsterblich. Am gefährlichsten ist es, wenn der Krebs "invasiv" wächst, das bedeutet, dass die Krebszellen in benachbartes Gewebe, also andere Organe oder Blutgefäße eindringen und sich damit im gesamten Körper auszubreiten. Man spricht dann davon, dass sich Tochtergeschwülste oder sogenannte Metastasen bilden.

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Verhütung

Bei der Verhütung gibt es zwei wichtige Punkte:
Eine Schwangerschaft zu verhindern, die sogenannte Empfängnisverhütung.
Die Übertragung von sexuell übertragbaren Krankheiten zu verhindern, wie z. B. AIDS, Chlamydien und Syphillis.

Leider gibt es nicht das perfekte Verhütungsmitteln, das vor beidem schützt, zu 100% sicher ist, leicht anzuwenden, günstig ist und für beide, Jungs und Mädchen, zu verwenden ist.

Es gibt viele Möglichkeiten der Verhütung. Nicht für jeden ist dieselbe Methode am besten geeignet. Jeder, der Geschlechtsverkehr hat, muss sich für die Verhütung zuständig fühlen, deshalb wäre es ideal, wenn ihr gemeinsam überlegt, welches Verhütungsmittel ihr verwenden wollt.

Die bekanntesten Mittel sind die Pille und das , aber es gibt noch viele mehr, wie z. B. ein Hormonimplantat, Hormonspirale, Kupferspirale, ein Vaginalring, das Diaphragma oder Verhütungspflaster. Wichtig ist jedoch, dass ihr ein sicheres Verhütungsmittel wählt. Der sogenannte Coitus interruptus, was so viel heißt wie unterbrochener Geschlechtsverkehr, ist kein Verhütungsmittel! Der Mann zieht hierbei seinen Penis aus der Scheide bevor es beim Orgasmus zum Samenerguss kommt. Selbst wenn das gelingen sollte, kommt schon vor dem Samenerguss der sogenannte Lusttropfen aus dem Penis. Das ist hauptsächlich Flüssigkeit, aber auch hier drin können sich schon Spermien befinden und ein einziges Spermium genügt, damit ein Mädchen schwanger werden kann. Diese Methode schützt also weder vor einer Schwangerschaft, noch vor Krankheiten. 

Vielleicht hilft es euch, mit Freunden oder auch euren Eltern darüber zu sprechen und sie um Rat zu fragen. Ein Beratungsgespräch bei einer Frauenärztin, Haus-, oder Kinder- und Jugendarzt ist eine sehr gute Gelegenheit, das passende Mittel für dich zu finden.

Hier gibt es eine Übersicht über die verschiedenen Verhütungsmittel. Ihr könnt euch auch noch eine Übersicht über ihre Sicherheit anschauen oder weitere Informationen einholen.

Um sich auch beim Oralverkehr, also Sex mit dem Mund, vor Geschlechtskrankheiten zu schützen, sollte man sogenannte Lecktücher bei der Frau und Kondome beim Mann verwenden. Lecktücher sind sehr dünne Tücher die auch die Übertragung von Krankheitserregern verhindern. Sie sind relativ teuer, alternativ kann man auch einfach ein Kondom oder Gummihandschuh aufschneiden und dann auf die Vulva legen.

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Kondom

Das Kondom besteht aus einem dünnen Gummi, der über den erigierten, also steifen, Penis gezogen wird. Er sitzt dabei wie  eine zweite Haut, ist aber dafür sechsmal dünner als diese. An der Spitze befindet sich ein sogenanntes Reservoir, wo das Sperma beim Samenerguss, auch Ejakulation genannt, hinein gelangt. Es ist das einzige Verhütungsmittel für den Mann und wenn er es richtig anwendet wird, auch sehr sicher. 
Dadurch, dass es sowohl verhindert, dass Spermien in die Scheide gelangen, als auch, dass sich die Schleimhäute im Genitalbereich berühren, ist es das einzige Verhütungsmittel was vor Schwangerschaft UND Geschlechtskrankheiten, wie z. B. AIDS, Chlamydien usw.) schützt!

Es gibt 3 Dinge auf die du achten solltest, bevor du ein Kondom öffnest. Wenn eines dieser Dinge nicht zutriffst, musst du das Kondom wegwerfen, es ist nicht mehr sicher!:
1. Es sollte das Ablaufdatum - NICHT Mindesthaltbarkeitsdatum - noch nicht überschritten haben. Wenn das Kondom zu alt ist, kann es brüchig werden, da die Feuchtigkeit mit der Zeit verschwindet. Dadurch können Löcher entstehen und es ist nicht mehr sicher.
2. Es sollte ein CE-Sigel haben. Das bedeutet, dass das Kondom getestet wurde. Dies ist eine Qualitätssicherung.
3. Es sollte ein Luftpolster zu tasten sein. Wenn du die Mitte der Verpackung mit den Fingern leicht zusammen drückst, sollten sich deine Finger nicht berühren, sondern sollte ein Luftpolster zu tasten sein. Ist das nicht der Fall, dann ist ein Loch in der Packung, es ist nicht auszuschließen, dass das Loch auch im Kondom ist.

Worauf du beim Öffnen der Verpackung und beim Überziehen achten solltest:
Die Kondompackung sollte ganz vorsichtig (nie mit Schere, Zähnen, langen Fingernägeln oder Messer!) aufgerissen werden!
Das Reservoir muss beim Überziehen des Kondoms zugehalten werden, damit keine Luft hineingelangt, sonst gibt es nämlich nicht mehr genug Platz für das Sperma.
Wenn du das Kondom falsch herum aufgezogen hast und es sich nicht abrollen lässt, dann dreh es nicht um sondern wirf es weg! Schon vor dem Samenerguss gibt es den sogenannten Lusttropfen, eine Flüssigkeit, die aus dem Penis kommt. Auch darin können sich schon Spermien befinden und es kann zu einer Befruchtung kommen, die Frau kann also schwanger werden. Außerdem können natürlich auch durch diesen Lusttropfen Krankheiten übertragen werden.

Kondome kannst du ganz einfach in Apotheken, Drogerien, Automaten in öffentlichen Toiletten oder Supermärkten kaufen, natürlich kannst du sie auch im Internet bestellen. Ein Kondom kostet zwischen 15 Cent und 1 EUR. Die letzten Testergebnisse von Stiftung Warentest zeigen wenig Unterschiede in der Qualität, die bei allen getesteten Kondomen mit "gut" bewertet wurde. Am besten ist es, du übst das Überziehen des Kondoms ein paar Male alleine, denn ein sicherer Umgang mit Kondomen ist wichtig! Ausführliche Informationen stehen auch in jeder Packungsbeilage.

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STI

Die Abkürzung STI steht für sexual transmitted disease oder auf deutsch sexuell übertragbare Erkrankungen. 
Dazu zählen z. B. ChlamydienSyphillisHIVHepatitis und natürlich HPV.

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Scheide

Die Scheide oder auch Vagina genannt, ist ein muskulärer, dehnbarer Schlauch, der bei der erwachsenen Frau ca. 8 bis 10 cm lang ist. Am Scheideneingang befindet sich das Jungfernhäutchen, in das hintere Ende der Scheide ragt der Gebärmutterhals mit seinem Eingang, dem Muttermund. Die Scheide dient dem Geschlechtsverkehr und als Geburtskanal für das Kind. Während der Periode fließt durch die Scheide das Menstruationsblut ab. Durch das sogenannte Vaginalsekret ist sie meist etwas feucht. Dieses Sekret enthält spezielle Bakterien - man spricht auch von einer speziellen Keimflora-, und ist sauer, was vor aufsteigenden Infektionen schützt. Jede Störung dieses sauren Vaginalmilieus, z. B. durch sehr häufiges Waschen mit direktem Wasserstrahl in die Scheide oder Waschen mit Seife, macht anfälliger für Infektionen und kann zu einer Scheidenentzündung mit Ausfluss führen. 

Klicke hier um dir die Vagina nochmal genauer anzuschauen.

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Befruchtung

Befruchtung bezeichnet die Verschmelzung von männlichen und weiblichen Keimzellen - also der Samenzelle (Spermium) mit der Eizelle - bei der geschlechtlichen Fortpflanzung.
Wenn du und dein Freund nicht verhüten und ihr Sex zum Zeitpunkt um deinen Eisprung herum habt, kann es zu einer solchen Befruchtung kommen. Aber aufgepasst, Spermien überleben bis zu 7 Tagen im weiblichen Körper, es kann also auch zu einer Befruchtung kommen, wenn ihr deutlich vor dem Eisprung Geschlechtsverkehr hattet. Die Befruchtung der Eizelle durch ein Spermium findet meistens in einem der beiden Eileiter statt. Danach wandert die befruchtete Eizelle in die Gebärmutterhöhle. Das dauert einige Tage, deshalb fängt schon jetzt die Entwicklung der befruchteten Eizelle an, das heißt die Eizelle und Spermienzelle verschmelzen zu einer einzigen Zelle, man spricht jetzt von der Zygeote. Diese fängt dann an sich zu teilen und in der Gebärmutterhöhle angekommen, nistet sie sich in der Gebärmutterschleimhaut ein. Dort wird sie sich weiter teilen und wachsen. Ein Baby entsteht.

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ZERVITA e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, die Bevölkerung einheitlich und qualitativ hochwertig über Gebärmutterhalskrebs und die ursächlichen Humanen Papillomviren aufzuklären. Zu diesem Zweck stellen wir für die Allgemeinheit, Ärzte und Organisationen kostenlos Flyer zur Verfügung und pflegen zielgruppenorientierte Webseiten. Zur Deckung der Kosten freuen wir uns über eine Spende – jeder Beitrag hilft, damit wir weiterhin kostenlos informieren können.

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